1 Basis
Wann müssen die Lichter von Fahrzeugen geführt oder gezeigt werden?
A Bei Dunkelheit, schlechtem Wetter und verminderter Sicht. B Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang und bei verminderter Sicht. C Von abends 18:00 Uhr bis morgens 06:00 Uhr und bei verminderter Sicht. D Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und bei verminderter Sicht.
2 Basis
Zwei Motorboote nähern sich auf kreuzenden Kursen. Es besteht die Gefahr eines Zusammenstoßes. Wer ist ausweichpflichtig?
A Es muss das leewärtige Fahrzeug dem luvwärtigen Fahrzeug ausweichen. B Es muss das luvwärtige Fahrzeug dem leewärtigen Fahrzeug ausweichen. C Dasjenige Fahrzeug muss ausweichen, welches das Andere an seiner Backbordseite hat. D Dasjenige Fahrzeug muss ausweichen, welches das Andere an seiner Steuerbordseite hat.
3 Basis
Welche Bedeutung hat das Tafelzeichen mit einer Zahl (z. B. 40)?
A Maximalabstand in Metern, der in der nachfolgenden Strecke vom Aufstellungsort der Tafel an eingehalten werden muss. B Verengung des Fahrwassers auf 40 m. C Maximalgeschwindigkeit in km/h, die auf der in Fahrtrichtung rechten Fahrwasserseite nicht überschritten werden darf. D Mindestabstand in Metern, der in der nachfolgenden Strecke vom Aufstellungsort der Tafel an eingehalten werden muss.
4 Basis
Warum sollte man sich von Schilf- und Röhrichtzonen sowie von dicht bewachsenen Uferzonen möglichst weit fernhalten?
A Weil in diesen Zonen badende Personen schwer zu erkennen sind. B Weil in diesen Zonen die Gefahr von Grundberührungen besteht. C Weil diese Zonen vielfach Rast- und Brutplätze besonders schutzwürdiger Vögel oder Fischlaichplätze sind. D Weil durch die Pflanzen der Propeller blockiert werden könnte.
5 Basis
Was ist unter der indirekten Ruderwirkung (Radeffekt) des Propellers zu verstehen?
A Das Versetzen nach vorne. B Das seitliche Versetzen des Hecks. C Das Versetzen nach hinten. D Das seitliche Versetzen des Bugs.
6 Basis
Welcher Feuerlöscher ist für Sportboote zweckmäßig und wie oft muss man einen Feuerlöscher überprüfen lassen?
A ABC-Pulver- und Schaumlöscher, mindestens alle 2 Jahre. B Feuerlöscher mit Löschschaum, mindestens einmal pro Jahr. C CO2-Feuerlöscher, mindestens alle 2 Jahre. D ABC-Pulverlöscher, mindestens einmal pro Jahr.
7 Basis
In welcher Situation dürfen Notsignale gegeben werden?
A Wenn Gefahr für Leib oder Leben von Personen besteht und daher Hilfe benötigt wird. B Wenn Gefahr für Leib oder Leben von Personen besteht oder das Schiff nicht mehr sicher manövriert werden kann. C Wenn Gefahr für Leib oder Leben von Personen oder erhebliche Sachwerte besteht und daher Hilfe benötigt wird. D Wenn Gefahr für Leib oder Leben von Personen, erhebliche Sachwerte oder die maritime Umwelt besteht.
8 Spezifisch
Welche Positionslaternen und Schallsignalanlagen dürfen auf Sportbooten unter deutscher Flagge verwendet werden?
A Solche, die gemäß KVR, SeeSchStrO und EmsSchO vorgeschrieben sind und ein CE-Zeichen haben. B Solche, die die vorgeschriebene Mindesttragweite von drei Seemeilen, die Größe und Farbgebung bzw. Lautstärke erreichen und mit einer Bescheinigung einer Klassifikationsgesellschaft versehen sind. C Solche, die vom TÜV geprüft und mit dem Zeichen für geprüfte Sicherheit (GS) versehen sind. D Solche, deren Baumuster vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) zur Verwendung zugelassen sind oder eine als gleichwertig anerkannte Zulassung eines EU-Staates besitzen.
9 Spezifisch
Welches Fahrzeug muss diese Lichter führen? (manövrierbehindertes Fahrzeug, 50 m und mehr)
A Ein fischender Trawler (Fischereifahrzeug) mit Fahrt durch das Wasser von 50 und mehr Meter Länge. B Ein manövrierbehindertes Fahrzeug ohne Fahrt durch das Wasser von 50 und mehr Meter Länge. C Ein manövrierbehindertes Fahrzeug mit Fahrt durch das Wasser von 50 und mehr Meter Länge. D Ein manövrierunfähiges Fahrzeug mit Fahrt durch das Wasser von 50 und mehr Meter Länge.
10 Spezifisch
Welches Fahrzeug führt diese Signalkörper? (tiefgangbehindertes Fahrzeug)
A Ein manövrierunfähiges Fahrzeug in Fahrt. B Ein Grundsitzer von weniger als 50 Meter Länge. C Ein tiefgangbehindertes Fahrzeug in Fahrt. D Ein manövrierbehindertes Fahrzeug in Fahrt.
11 Spezifisch
Welches Fahrzeug gibt bei verminderter Sicht mindestens jede Minute etwa 5 Sekunden lang rasches Läuten der Glocke?
A Ein Fahrzeug vor Anker von 100 und mehr Meter Länge. B Ein geschlepptes Fahrzeug oder das letzte bemannte Fahrzeug eines Schleppverbandes in Fahrt. C Ein Fahrzeug vor Anker von weniger als 100 m Länge. D Ein Maschinenfahrzeug in Fahrt, das seine Maschine gestoppt hat und keine Fahrt durchs Wasser macht.
12 Spezifisch
Zwei in Sicht befindliche Segelfahrzeuge nähern sich im freien Seeraum. Welches Fahrzeug muss dem anderen ausweichen, wenn sie den Wind von derselben Seite haben?
A Das leewärtige Fahrzeug dem luvwärtigen Fahrzeug. B Dasjenige Fahrzeug, das den Wind von Steuerbord hat. C Das luvwärtige Fahrzeug dem leewärtigen Fahrzeug. D Dasjenige Fahrzeug, das den Wind von Backbord hat.
13 Spezifisch
Wie hat sich ein Maschinenfahrzeug im freien Seeraum oder außerhalb des Fahrwassers gegenüber einem in Sicht befindlichen manövrierunfähigen Fahrzeug zu verhalten, wenn die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes besteht?
A Das Maschinenfahrzeug muss seine Fahrt verringern. B Das Maschinenfahrzeug muss ausweichen. C Das Maschinenfahrzeug muss Kurs und Geschwindigkeit beibehalten. D Das Maschinenfahrzeug muss seinen Kurs nach Steuerbord ändern.
14 Spezifisch
Wie muss man sich gegenüber diesem Fahrzeug verhalten? (tiefgangbehindertes Fahrzeug)
A Die sichere Durchfahrt des Fahrzeugs darf nicht behindert werden. B Das Fahrzeug muss an Steuerbord passiert werden. C Sog und Wellenschlag vermeiden. D Kurs und Geschwindigkeit beibehalten.
15 Spezifisch
Was ist das für ein Fahrzeug und was ist zu beachten? (manövrierbehindertes Fahrzeug mit zwei Rhomben)
A Ein manövrierbehindertes Fahrzeug, das die Schifffahrt behindert. Es ist an der Seite zu passieren, an der zwei schwarze Bälle senkrecht übereinander angeordnet sind. B Ein manövrierbehindertes Fahrzeug, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es ist an der Seite zu passieren, die in meiner Fahrtrichtung rechts liegt. C Ein manövrierbehindertes Fahrzeug, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es darf an keiner Seite passiert werden. D Ein manövrierbehindertes Fahrzeug, das baggert oder Unterwasserarbeiten ausführt und dabei die Schifffahrt behindert. Es ist an der Seite zu passieren, an der zwei schwarze Rhomben senkrecht übereinander angeordnet sind.
16 Spezifisch
Was sind Fahrwasser im Sinne der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und der Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO)?
A Es sind Wasserflächen, die für Seeschiffe zugelassen sind; binnenwärts der Flussmündungen sind auch Binnenschiffe und Sportboote zugelassen. B Es sind Wasserflächen, die durchgehend durch Fahrwasserseitenbezeichnung begrenzt oder gekennzeichnet sind, binnenwärts der Flussmündungen auch nicht gekennzeichnete Wasserflächen, die für die durchgehende Schifffahrt bestimmt sind. C Es sind Wasserflächen, die durchgehend durch Fahrwasserseitenbezeichnung begrenzt oder gekennzeichnet sind und auf denen die Sportbootführerscheinverordnung Gültigkeit hat. D Es sind Wasserflächen, die durchgehend durch Fahrwasserseitenbezeichnung begrenzt oder gekennzeichnet sind und auf denen das Wasserskifahren sowie das Fahren mit Wassermotorrädern erlaubt ist.
17 Spezifisch
Wo ist das Überholen verboten (SeeSchStrO)?
A An Engstellen, unübersichtlichen Krümmungen, in Schleusenbereichen, innerhalb durch Überholverbotszeichen gekennzeichneter Strecken, in der Nähe nicht frei fahrender Fähren in Fahrt, und in Verkehrstrennungsgebieten. B An Engstellen, unübersichtlichen Krümmungen, in Schleusenbereichen, innerhalb durch Überholverbotszeichen gekennzeichneter Strecken, in der Nähe nicht frei fahrender Fähren in Fahrt. C An Engstellen, unübersichtlichen Krümmungen, in Schleusenbereichen, innerhalb durch Überholverbotszeichen gekennzeichneter Strecken, in der Nähe nicht frei fahrender Fähren in Fahrt und außerhalb des Fahrwassers. D An Engstellen, unübersichtlichen Krümmungen, innerhalb durch Überholverbotszeichen gekennzeichneter Strecken und in Nationalparks und besonders ausgewiesenen Naturschutzgebieten.
18 Spezifisch
Was ist zu unternehmen, um die Schifffahrt zu warnen, wenn das eigene Fahrzeug gesunken ist und ein Schifffahrtshindernis darstellt?
A Man informiert das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie und gibt nach Möglichkeit die Position an. B Man gibt ein Seenotsignal ab. C Man informiert die Schifffahrtspolizeibehörde und gibt nach Möglichkeit die Position an. D Man informiert die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, damit das Hindernis gekennzeichnet werden kann.
19 Spezifisch
Welche Bedeutung hat das Schallsignal eines Polizeifahrzeugs, das zum Anhalten auffordert?
A Polizeifahrzeug fordert zum Anhalten auf. B Ankerlieger macht auf gefährliche Annäherung aufmerksam. C Manövrierbehindertes Fahrzeug blockiert das Fahrwasser. D Letzter bemannter Anhang eines Schleppverbandes.
20 Spezifisch
Welche Bedeutung haben die Sichtzeichen "Außergewöhnliche Schifffahrtsbehinderung"?
A Zeitweilige Sperrung der Seeschifffahrtsstraße. B Dauernde Sperrung der Seeschifffahrtsstraße. C Schutzbedürftige Anlage. D Außergewöhnliche Schifffahrtsbehinderung.
21 Spezifisch
Welche Bedeutung hat das Schifffahrtszeichen "Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Ostquadrant"?
A Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Westquadrant. B Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Nordquadrant. C Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Südquadrant. D Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Ostquadrant.
22 Spezifisch
Welche Bedeutung hat das Feuer einer Leuchttonne mit der Kennung: Fl. (2)?
A Nördlicher Quadrant einer allgemeinen Gefahrenstelle, die nördlich passiert werden muss. B Westlicher Quadrant einer allgemeinen Gefahrenstelle, die westlich passiert werden muss. C Eine Einzelgefahrenstelle, die an allen Seiten passiert werden kann. D Südlicher Quadrant einer allgemeinen Gefahrenstelle, die südlich passiert werden muss.
23 Spezifisch
Was versteht man unter einem unterbrochenen Feuer?
A Die Lichterscheinung ist stets gleich lang wie die Verdunkelung. B Die Lichterscheinung ist stets kürzer als die Verdunkelung. C Die Lichterscheinung ist stets kürzer als 2 Sekunden. D Die Lichterscheinung ist stets länger als die Verdunkelung.
24 Spezifisch
Wo findet man auszugsweise Hinweise zu Befahrensmöglichkeiten der Naturschutzgebiete in Küstengewässern?
A In der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung. B Im Bundesnaturschutzgesetz. C In den Kollisionsverhütungsregeln. D In Seekarten und Sportschifffahrtskarten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.
25 Spezifisch
Was versteht man unter dem Geschwindigkeitsbegriff "Knoten"?
A Das sind die in einer Stunde zurückgelegten Kilometer. B Das sind die von Mittag bis Mittag zurückgelegten Seemeilen. C Das sind die an einem Tag zurückgelegten Seemeilen. D Das sind die in einer Stunde zurückgelegten Seemeilen.
26 Spezifisch
Wie erhält man eine Standlinie?
A Durch mehrmaliges Peilen eines anderen Fahrzeugs. B Durch die Peilung eines bekannten feststehenden Objektes und Eintragung der rechtweisenden Peilung in die Seekarte. C Durch Eintragung der Peilung in die Seekarte ohne Berücksichtigung der Fehlweisung. D Durch Eintragen des rechtweisenden Kurses in die Seekarte.
27 Spezifisch
Was versteht man unter einer Tide?
A Der Zeitraum zwischen einem Hochwasser und dem nächstfolgenden Hochwasser. B Der Zeitraum zwischen einem Niedrigwasser und dem nächstfolgenden Hochwasser. C Der Zeitraum zwischen einem Niedrigwasser und dem nächstfolgenden Niedrigwasser. D Der Zeitraum zwischen einem Hochwasser und dem nächstfolgenden Niedrigwasser.
28 Spezifisch
Wie lang sollte eine Schleppleine bei starkem Seegang sein?
A Mindestens zwei- oder dreifache Wellenhöhe. B Mindestens zwei- oder dreifache Schiffslänge. C Mindestens zwei- oder dreifache Wellenlänge. D Mindestens zwei- oder dreifache Wassertiefe.
29 Spezifisch
Warum sollte bei starkem Seegang die Fahrt vermindert werden?
A Um Schiffs- und Wellenlänge nicht in Resonanz zu bringen. B Um die Schlinger- und Rollbewegungen zu minimieren. C Um Schäden durch Seeschlag zu vermeiden. D Um das Austauchen der Schraube zu vermeiden und Kraftstoff zu sparen.
30 Spezifisch
Womit muss bei rasch fallendem Luftdruck gerechnet werden?
A Mit einer Wetterbesserung. B Mit Schwachwind oder Windstille. C Mit Starkwind oder Sturm. D Mit einer Wetterverschlechterung.
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